Künstler aus 13 Ländern bei der „InterArt“

   

Es ist bereits das sechste Mal, dass in Greifswald die Ausstellungsserie „Inter Art“ stattfindet. Sie wurde im Jahr 2003 in Los Angeles unter dem Titel „Artists to artists“ begründet. Nach Veranstaltungen in großem Format in Paris und Berlin überließ der kürzlich verstorbene amerikanische Kurator und Maler Monticello Miller die Fortsetzung auf Dauer der Kunsthalle Pommernhus in Greifswald. In deren schönen modernen Räumen entwickelte sich „InterArt“ bereits zu einer Tradition, bei der alljährlich zwanzig bis dreißig namhafte Künstler aus Ländern rund um den Erdball ihre wichtigsten Werke vorstellen – ein Geschehen, das mittlerweile in Fachkreisen weltweit beachtet und hoch gewertet wird und das somit, wie Ministerpräsident Erwin Sellering im diesjährigen Ausstellungskatalog schreibt, „etwas ganz Besonderes“ ist. Im Bereich der bildenden Kunst wird bei „InterArt“ vor allem die moderne Fortsetzung der klassischen Malerei gepflegt, was jedoch z.B. Installationen usw. nicht ausschließt. Eine weitere spezielle Eigenheit ist es, dass sich die ausstellenden Künstler persönlich in der traditionsreichen Universitäts- und Hansestadt treffen, dabei fachlich austauschen und an gemeinschaftlichen Exkursionen nach Rügen und Usedom teilnehmen. Am 5.7. geht es nach Stralsund, Sassnitz und Putbus, am 6.7. zu Atelierbesuchen nach Lodmannshagen, Katzow und Lubmin. Bei der diesjährigen „Inter Art“ fiel die Auswahl auf Künstler aus England, Iran, Korea, Liechtenstein, Polen, Marokko, Puerto Rico, Russland, Schweiz, Singapur, Spanien, Tschechien und USA.

Die Ausstellungsreihe wird gemeinnützig und ehrenamtlich von der Helmut-Maletzke-Stiftung organisiert. An der Herstellung des Katalogs ist die Stadt Greifswald finanziell beteiligt. Ehrenamtlicher Kurator ist die Malerin Nadja Klüter.
Zur Eröffnung am 4. Juli um 19 Uhr sind die Kunstfreunde herzlich eingeladen. Es musizieren Schüler der Musikklasse von Marina Girod, darunter der kürzlich ausgezeichnete Nachwuchsvirtuose Amon Kock. Die Ausstellung dauert bis zum 11. September.

Helmut Maletzke

 


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Anett-Schock