![]() |
| Polnische Kunst im Pommernhus | ||
| Jeder norddeutsche Bewohner weiß, dass eine Buhne ein dammartiges Bauwerk bestehend aus Holzpfählen, Steinen oder Beton ist, welches im senkrechten Winkel zum Strand in das Meer hinein ragt und als Wellen- bzw. Strömungsbrecher dienen soll. Am 31. März 1950 konnten die Leser der Landeszeitung
nun aber eines Besseren belehrt werden und folgendes lesen: „Sie
kennen „Die Buhne“ nicht? Aber sicher möchten Sie die
Künstler kennenlernen, die sich unter diesem Namen zusammengeschlossen
haben. […] Junge Künstler stellen sich mit ihren Werken vor
und möchten im engen Kontakt mit allen Kunstfreunden – und
wer wollte sich nicht dazu rechnen! – zu neuen Arbeitswegen gelangen.
Sie werden doch auch da sein, nicht wahr?!“ Aufgelöst aber hat sie sich nie – da sie kein eingetragener und bestätigter Verein war – sondern verfiel eher in eine Zwangspause, die am 12.01.2011 endlich ihr Ende fand. An diesem Abend folgten Künstler und Kunstfreunde aus Greifswald und Umgebung dem Aufruf Helmut Maletzke’s und schlossen sich abermals unter dem Kraft symbolisierenden Namen „Buhne“ zu einer freien und formlosen Gemeinschaft zusammen, um in einem freundschaftlichen und kollegialen Zusammenhalt die bildende Kunst zu pflegen. So fand im ersten „neuen“ Buhne-Jahr 2011 alle zwei Monate ein „Buhne-Abend“ statt, an dem sich die „neuen“ Buhne-Künstler mit ihrem Werk vorstellten oder auch zu einem Atelier-Besuch luden. Nun, nach 57 Jahren, ist es also wieder soweit. Vom 7.12.2011
bis 1.1.2012 stellt die Buhne zum 6. Mal in Greifswald aus – jetzt
aber mit vielen neuen Mitgliedern: über 30 bildende Künstler
werden ihre Werke präsentieren. Sie sind herzlich zur feierlichen
Eröffnung der Ausstellung am 7.12.2011 um 19.00 Uhr im Pommernhus
eingeladen. „Sie werden doch auch da sein, nicht wahr?!“
|
||