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Mittlerweile wird es zur Tradition:
Alljährlich im Mai findet im Greifswalder Pommernhus
eine Ausstellung statt, bei der etwa 20 bildende Künstler aus verschiedenen
Ländern rund um den Erdball ihre neusten Werke zeigen. Soweit man
in der modernen Gegenwartskunst Qualitätskriterien anwenden kann,
werden dazu möglichst die jeweils besten des Landes eingeladen. Eine
weitere Besonderheit besteht darin, dass die Künstler und ihre Begleiter
nach Möglichkeit auch persönlich in die Stadt an der Ostsee
kommen und hier an fachlichen Gesprächen, aber auch an gemeinschaftlichen
Ausflügen in die schöne Umgebung teilnehmen. So nehmen einige
stets sehr weite Reisen auf sich.
Das Ganze war eine Idee des Greifswalder Malers Helmut
Maletzke, der die Ausstellungen unter der Bezeichnung „InterArt“
in Fortsetzung einer internationalen Reihe veranstaltet, die in Los Angeles
von Governor Schwarzenegger begründet und dann in Paris und Berlin
wiederholt wurde. An der diesjährigen, nunmehr vierten Greifswalder
Schau, die maßgeblich von der Greifswalder Malerin Nadja Klüter
organisiert wurde, werden folgende Künstler teilnehmen: Elman Alijev
(Aserbaidschan), Celia Basavilbaso (Argentinien), Franz Bucher (Schweiz),
Dong Yuan Chen (China), Silvia Enz (Ecuador), Olga Guseva (Russland) Viktor
Igumnov (Ukraine), Svetlana Ivanova (Russland), Sukran Han (Südkorea),
Heui-Seok Kim (Südkorea), Wonsil Kim (Südkorea), Martha Koopmann
(Ecuador), Georgianna Kralli (Griechenland), Ae Ja Lee (Südkorea)
Lucyna Machowska (Polen), Maciej Osmycki (Polen), Da Aie Park (Südkorea),
Aida Thuresson (Puerto Rico), Hamlet Udumyan (Armenien) und Sylvia Vandermeer
(Österreich). Man darf der diesjährigen Schau im Pommernhus
mit gesteigerter Spannung entgegen sehen. Die hier angemeldeten Werke
der ausländischen Künstler versprechen einen interessanten Überblick
über das weltweit neuste Schaffen.
Da diese Ausstellung sich nur auf Werke ausländischer
Künstler konzentriert, findet zeitgleich als ein deutsches Pendant
in Greifswald eine Parallelschau statt, welche vom Pommerschen Künstlerbund
zusammengestellt wird. Die Ausstellungsplätze sind in diesem Jahr
die Stadthalle und des Amtsgericht. Diese „Konkurrenz“ hat
sich als überaus interessant erwiesen. Sie bescheinigte in den Jahren
2008 und 2009 den Einheimischen bei allem Anderssein, besonders was die
Thematik betrifft, ein unerwartet hohes Niveau. Zu wünschen ist,
dass das Ereignis, das in der Berufswelt der bildenden Künstler international
mittlerweile hoch geschätzt wird, auch in der heimischen Öffentlichkeit
viel Beachtung finden möge.
Helmut Maletzke
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von-Cilia-Basavilbaso
GeorgiannaKralli Under-Constru
Elman-Aijev, Reviva
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